Die DO-G Forschungsförderung

Wir fördern Forschungsprojekte unserer Mitglieder

Die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft fördert zeitlich begrenzte ornithologische Forschungsvorhaben ihrer Mitglieder mit finanziellen Beihilfen. Unsere Förderung zielt besonders auf Forschungsvorhaben von jüngeren DO-G-Mitgliedern außerhalb von Hochschulen und Forschungsinstituten sowie Projekte, die Grundlagen für den Arten- und Naturschutz erarbeiten.

Wir fördern die Auswertung vorhandener ornithologischer Daten

Neben der Förderung vollständiger Forschungsprojekte gewährt die DO-G auch Auswertungshilfen: Auswertungshilfen unterstützen Kooperationen zur Aufbereitung bereits vorhandener Datensätze bis zur Publikation.

Details zu unseren Förderinstrumenten finden Sie hier: 

> DO-G Forschungsförderung - Grundsätze und Richtlinien ab Februar 2016 (PDF 0,3 MB)
> Auswertungshilfen

Änderung der Grundsätze und Richtlinien der DO-G Forschungsförderung

Mit Wirkung zum 2. Februar 2016 treten Änderungen der Grundsätze und Richtlinien der DO-G Forschungsförderung in Kraft:

1. Die maximale Fördersumme für Forschungsanträge wird von € 2500.- auf € 5000.- erhöht.

Die Forschungskommission ist der Auffassung, dass ein Betrag von € 2500.- häufig nicht ausreicht, um ein Projekt oder ein eigenständiges Teilprojekt ausreichend zu finanzieren. Dies betrifft insbesondere die Erhebung einer Stichprobe, die ausreichend groß ist, um eine robuste statistische Absicherung der Ergebnisse zu erlauben. Die Erhöhung der maximalen Fördersumme zielt daher insbesondere darauf ab, Mittel für die Bearbeitung einer solchen Stichprobe zur Verfügung zu stellen. Die Forschungskommission wird bei der Begutachtung besonderes Augenmerk darauf richten, ob bei empirischen Studien die anvisierten Stichprobenumfänge angemessen erscheinen, um erwartbare Effektgrößen statistisch absichern zu können.


2. Die Mindestmitgliedschaft für die Antragsberechtigung wird für Studierende und Promovierende auf ein Jahr verkürzt.

Das Interesse Studierender für die Ornithologie wird häufig im Rahmen forschungsnaher Lehrveranstaltungen geweckt. Einer Beantragung von Mitteln für sich anschließende Qualifikationsarbeiten oder Kapitel einer Dissertation stand bisher die geforderte Mindestmitgliedschaft von zwei Jahren im Weg. Durch die Verkürzung auf ein Jahr hofft die Forschungskommission die Attraktivität der Gesellschaft im Allgemeinen und der Forschungsförderung im Besonderen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu erhöhen. Die Forschungskommission bittet alle in der Hochschullehre tätigen Mitglieder darum, diese Neuerung zum Anlass zu nehmen, aktiv bei interessierten Studierenden für den Beitritt zur DO-G zu werben.


T. Schmoll – Sprecher Forschungskommission         > Kontakt

 

Die neue Version steht oben zum Download zur Verfügung.