Auswertungshilfen

DO-G fördert Kooperationen zur Aufbereitung und Publikation ornithologischer Daten

Die DO-G erkennt den hohen Wert der fachkundigen Erhebung von ornithologischen Daten gerade auch durch ehrenamtlich Forschende. Häufig bleiben wertvolle Datensätze jedoch unveröffentlicht, weil zum Beispiel die Expertise zur statistischen Analyse fehlt oder die hohen Anforderungen an eine Publikation von Seiten der Fachzeitschriften abschreckend wirken. Deshalb hat die DO-G das Fördermittel der Auswertungshilfe geschaffen, das genau hier ansetzt:

Auswertungshilfen unterstützen Kooperationen zur Aufbereitung bereits erhobener Daten für die Publikation. Die maximale Fördersumme beträgt 1000 €. Förderungsfähig sind Fahrt- und Unterbringungskosten für Antragstellende und/oder Kooperationspartner bzw. Kooperationspartnerinnen sowie Kosten für die Digitalisierung und Aufbereitung vorliegender Daten.

Foto: Uwe Nielsen


Ein Beispiel für ein gefördertes Projekt ist die gelungene Zusammenarbeit von Anita und Hans-Valentin Bastian (Fachgruppe Bienenfresser) mit Jan O. Engler, Kathrin Schidelko und Darius Stiels (Fachgruppe Raumökologie und Biogeographie) zur Ausbreitungsdynamik des Bienenfressers (s. auch Vogelwarte 57/2019: 65-66). Unterstützt durch eine Auswertungshilfe der DO-G standen die von der Fachgruppe Bienenfresser gesammelten Daten für eine Modellierung der aktuellen und zukünftigen Verbreitung des Bienenfressers in der Westpaläarktis zur Verfügung. Erste Ergebnisse haben die AntragstellerInnen auf der DO-G Tagung 2019 in Marburg präsentiert und anschließend in einer Fachpublikation verarbeitet, die sich derzeit in Revision befindet. Die Ergebnisse zeigen die große Bedeutung klimatischer Bedingungen für Verbreitung und Bestände des Bienenfressers.


Alle aktuellen Details zu unseren Förderinstrumenten und zur Antragstellung finden Sie hier:

DO-G Forschungsförderung - Grundsätze und Richtlinien


Die Forschungskommission berät gerne im Vorfeld der Antragstellung:

Kontakt Forschungskommission

 

Tim Schmoll, Sprecher der Forschungskommission

01.12.2020