NABUsalon 2026: Engagement für Natur und Demokratie
Auf Einladung des NABU kamen am 23. Juni rund 250 Gäste aus Naturschutz, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum diesjährigen NABUsalon im sommerlichen Berlin zusammen. Unter dem Motto „Lebendige Gesellschaft, lebendige Natur“ stand die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag bürgerschaftliches Engagement für den Erhalt der biologischen Vielfalt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie leisten kann.
In kurzen Impulsvorträgen und zwei Diskussionsrunden wurde deutlich, dass Naturschutz weit über den Schutz von Arten und Lebensräumen hinausgeht. Ehrenamtliches Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft Räume für Begegnung und gemeinsames Handeln.
Zu den Gästen zählte auch Maria Furtwängler. Im Rahmen ihrer Initiative Mission 30x30 warb sie dafür, Natur und Umwelt als kritische Infrastruktur zu begreifen – nicht als „Nice to have“, sondern als unverzichtbare Grundlage unseres Lebens und damit als Thema, das in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen festen Platz haben müsse.
Auch zahlreiche Mitglieder der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft nutzten den NABUsalon zum persönlichen Austausch und für Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgesellschaften und Institutionen. Ein Buffet mit regionalen Spezialitäten und eigens kreierten „ornithologischen“ Drinks bot dafür einen stimmungsvollen Rahmen.
Dr. Dorit Visbeck-Liebers
Präsidentin der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft
Eindrücke vom NABUsalon in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin am 23. Juni 2026.